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Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund im Hospiz

Anlässlich des Welt-Hospiztages am 12. Oktober weisen wir auf einen neuen Artikel mit Video hin, der die Erfahrungen einer Muslima in einem Hospiz der Diakonie thematisiert.

Hospizarbeit kannte Senay Omatan zunächst gar nicht. "Bei uns Muslimen wird erwartet, dass die Familie rund um die Uhr für die Sterbenden da ist". Doch was tun, wenn die Angehörigen keine Zeit haben oder schlichtweg niemand da ist?

Ihr Kollege Hussam ermunterte sie, wie er ehrenamtliche Sterbebegleiterin zu werden. Der Bedarf ist groß. Die hohe Nachfrage, das starke Interesse hat auch Senay Omatan, inzwischen seit 2016 in der  Hospizarbeit ehrenamtlich tätig, selbst erlebt: "Es gibt so viele Muslime, die kurz vor dem Tod jemanden brauchen, der oder die ihre Sprache spricht und sie versteht. Wir sind auch Muslime, wir sprechen Türkisch oder Arabisch, wir sind also auf einer Ebene".

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