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Grundeinkommen

Dokumentation der Fachtagung am 23. Mai 2019

Deutschland diskutiert über Grundeinkommen – bedingungslos, solidarisch, ganz, oder gar nicht. Hartz IV steht auf dem Prüfstand: reformiert, kritisiert, gelobt, überwunden.

Große Lösungen werden gefordert: eine Sozialpolitik, die endlich alles besser macht, alle Probleme löst, alle Erwerbslosen in Arbeit bringt und alle Armen aktiviert. Doch worum geht es eigentlich? Es gibt keine sozialpolitische Stunde Null. Der deutsche Sozialstaat ist lange gewachsen. Es bestehen Leistungsansprüche. Es gibt keine sozialpolitischen Gnadenerweise. Es gibt soziale Rechte. Das Existenzminimum muss gesichert werden. So entschied das Bundesverfassungsgericht. Sanktionen werden gerichtlich überprüft. Die Gesetzgeberin entscheidet nicht darüber ob, sondern wie Sozialpolitik und Existenzsicherheit gestaltet werden sollen.

Die Diakonie achtet die hohen ethischen Ansprüche, die in der Grundeinkommensdebatte mitschwingen. Die Diskussion wird aber nicht im philosophischen Raum entschieden. Sie muss sich in der Realität beweisen. Lösen Grundeinkommens-Konzept oder Bausteine drängende soziale Probleme? Sind sie anschlussfähig für die bestehende Sozialstaatskonzeption? Fördern Sie mehr soziale Sicherheit für die Gesellschaft und mehr Freiheit für die Einzelnen?

Diese und weitere Fragen wurden thematisiert — von den theologischen und ethischen Grundlagen über das liberale oder solidarische Bürgergeld, über Alternativen zu Hartz IV bis zum Bedingungslosen und Emanzipatorischen Grundeinkommen.

Die Dokumentation der Fachtagung

Diese Veranstaltung ist Teil des Projekts "Grundeinkommen" der Diakonie Deutschland.

Save the date!

Am 6. September 2019 wird ein zweiter Fachtag der Diakonie zum Thema Grundeinkommen stattfinden. Der zweite Fachtag wird den Schwerpunkt auf sanktionsfreie Existenzsicherung und auf Geschlechtergerechtigkeit legen. Gäste sein werden unter anderem Katja Kipping, Prof. Klaus Dörre und Prof. Anne Lenze. Merken Sie sich diesen Termin schon jetzt vor!

Kontakt

Michael David

Sozialpolitik gegen Ausgrenzung und Armut

030 65211-1636

michael.david@diakonie.de

 

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