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Fördermittel gewinnen für gemeinnützige Organisationen

Die Diakonie Deutschland unterstützt ein Weiterbildungsangebot zur Qualitfizierung von Mitarbeitenden aus gemeinnützigen Organisationen und Berater/-innen für den Non-Profit-Bereich, die die Fördermittelakquise zuständig sind.

Die Einbindung von Drittmitteln für die Finanzierung der Arbeit in der Diakonie hat in den letzten Jahren weiter an Bedeutung gewonnen. Die Vielzahl der Mittelquellen und die daraus abzuleitenden Vorgehensweisen stellen viele Einrichtungen vor Herausforderungen, die eine gut informierte Arbeits- und Entscheidungsgrundlage erfordern.

Auf diese Herausforderungen ausgerichtet, ist ein berufsbegleitender Lehrgang mit Schwerpunkt „Fördermittelgewinnung für gemeinnützige Organisationen“.  Der Lehrgang richtet sich an berufserfahrene Mitarbeitende aus gemeinnützigen Organisationen und Berater/-innen für den Non-Profit-Bereich, die sich für den Verantwortungsbereich Fördermittelakquise fundiert und praxisorientiert qualifizieren möchten.

Ziele und Beschreibung des Lehrgangs „Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen (FLA)"

Die Qualifizierung für berufserfahrene Fachkräfte wird in Form des integrierten Lernens (Blended Learning) über einen Zeitraum von 12 Monaten angeboten. Es gibt sowohl Präsenzphasen als auch Selbstlernphasen. Das notwendige Grundlagenwissen wird in Form von lehrgangsbegleitenden Online-Schulungsmodulen vermittelt. Die Lehrgangsteilnehmer können das Gelernte in betreuten Hausaufgaben vertiefen. Der wöchentliche Lernaufwand dafür beträgt ca. 2 Stunden.

Die Präsenzphasen werden in vier Schulungsblöcken mit einer Dauer von je 3 Tagen organisiert. In den Präsenzphasen steht das praktische Anwenden der vermittelten Fachkompetenzen in Form von Einzel- und Gruppenarbeiten und Case Studies im Mittelpunkt. Referenten aus verschiedenen Bereichen geben dabei Einblick in die praktische Arbeit der Fördermittelakquise.

Träger des Lehrgangs ist die Förderlotse Akademie, welche unter dem Dach von Förderlotse Torsten Schmotz auftritt. Offizieller Kooperationspartner ist die Diakonie Hessen. Teilnehmende können nach entsprechenden Prüfungsleistungen ein qualifiziertes Zertifikat mit dem Titel „Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen der Förderlotse Akademie (FLA)“ erhalten.

Teilnahmebedingungen

Der erste Jahrgang der Qualifizierung startet am 1. April 2019. Die Lehrgangsgruppe umfasst maximal 18 Personen. Ab sofort kann man sich für den Lehrgang bewerben.

Alle weiteren Informationen zu den genauen Zielen und Zielgruppen, den inhaltlichen Schwerpunkten, dem Dozententeam, den Studiengebühren und Terminen finden Sie auf: www.fl-akademie.info.

Kontakt

Ansprechpartner in der Diakonie Hessen ist:

Bernd Kreh
Abteilungsleitung
Förderwesen, Fundraising und Stiftungen

Diakonie Hessen
Ederstraße 12, 60486 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 79 47 6240

www.diakonie-hessen.de


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Harte Fakten, klares Profil: Überarbeitung der Transparenzstandards für Caritas und Diakonie

Hintergrund

Eine zentrale Voraussetzung für die Legitimation, Glaubwürdigkeit und Profilbildung diakonischer Arbeit ist die transparente Information der Öffentlichkeit zu den Grundlagen der eigenen Geschäftstätigkeit. Dies wird von Politik und Zivilgesellschaft immer stärker eingefordert. Gleichzeitig sehen auch mögliche Geldgeber darin ein Zeichen von Professionalität und Vertrauenswürdigkeit.

Aus diesem Grund hatten Caritas und Diakonie bereits 2010 eigene Transparenzstandards verabschiedet, die als Selbstverpflichtung wirksam werden sollten. Diese Standards werden derzeit weiter entwickelt und dabei verschlankt.

Die bisherigen Standards wurden von 2008 bis 2010 in einem umfangreichen verbändeweiten Konsultationsprozess erarbeitet. Sie umfassten sowohl Soll- als auch Kann-Module in den Berichtsfeldern Strukturdaten, Leistung, Wirtschaft, Spenden, Ehrenamt, Soziales sowie Umwelt.  Um dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu verleihen und gute Beispiele zu würdigen, wurde 2015 und 2017 der Transparenzpreis von Caritas und Diakonie ausgeschrieben (www.transparenzpreis-caritas-diakonie.de).

In Politik und Zivilgesellschaft haben unsere Transparenzstandards, mit denen wir innerhalb der Freien Wohlfahrtspflege eine Alleinstellung haben, große Anerkennung erfahren. In der Praxis ist die Umsetzung der Standards in diakonischen Unternehmen und Verbänden allerdings noch nicht in der Breite angekommen - was vor allem an ihrem Umfang bzw. dem Grad der Detailliertheit liegt. Gleichzeitig nimmt das Transparenzthema jedoch gesellschaftlich weiter an Relevanz zu.

Überarbeitung der Transparenzstandards läuft

Vor diesem Hintergrund haben die Diakonie Deutschland und der Deutsche Caritasverband seit Ende 2017 im engen Austausch mit der Jury des Transparenzpreises an dem Entwurf einer Fassung gearbeitet. Ziel dieser neuen Fassung ist, die Umsetzung der Standards durch Konzentration auf das Wesentliche sowie Kompatibilität mit anderen gängigen Ansätzen deutlich zu erleichtern.

Die Standards sollen nun nur noch die drei Berichtsfelder umfassen:

  • Strukturen
  • Finanzen
  • Leistungen

Sie sind darüber hinaus prinzipiell mit den zehn Basiskriterien der Initiative Transparente Zivilgesellschaft kompatibel (www.transparente-zivilgesellschaft.de), setzen dabei aber branchenspezifische Schwerpunkte.

Dieser Entwurf wurde im Mai 2018 bei einem hochkarätig besetzten Workshop mit Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Akteursgruppen aus Caritas und Diakonie erörtert und entsprechend angepasst. Ein wichtiges Ergebnis dieses Workshops war der Vorschlag, dass alle Anwender eine gut auffindbare eigene Ankerseite „Transparenz“ in ihren Internetauftritt integrieren sollten. Auch dies deckt sich ggf. mit den Anforderungen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

Rückmeldung zum Entwurf ausdrücklich erwünscht

Ziel ist es, die Standards möglichst bis Ende 2018 zu finalisieren und verabschieden zu lassen. Seit Anfang Juli sind die Mitglieder eingeladen, Rückmeldungen zum Gliederungsentwurf der neuen Standards zu geben. Noch bis zum 17.8.2018 besteht die Möglichkeit, uns Ihre Einschätzung mitzuteilen:

  • Sind die Kriterien sowohl aussagekräftig als auch praxistauglich?
  • Tragen sie selbstbewusst zum Profil der kirchlichen Wohlfahrt bei, ohne durch zu viele Informationen zu verwirren?

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Ansprechpartnerin: Dr. Marianne Dehne, Tel. 030-65211-1828, marianne.dehne@diakonie.de


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Dr. Jörg Kruttschnitt

Vorstand Finanzen, Personal, Organisation, Recht Wirtschaft

Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.

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