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Diakonie unterstützt gesetzliche Verbesserung der Löhne in der Pflege

Diakonie-Zitat, Berlin, 21. Oktober 2019  

Zur heutigen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages sagt Dr. Jörg Kruttschnitt, Vorstand Finanzen, Personal und Recht der Diakonie Deutschland:

"Die Diakonie Deutschland unterstützt den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verbesserung der Löhne in der Pflege. Die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeitenden sind ein wesentlicher Faktor, um für die Pflege kranker, behinderter und alter Menschen bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Der eingeschlagenen Weg zur tariflichen Festlegung von Lohnuntergrenzen und weiterer Mindestarbeitsbedingungen ist richtig. Zugleich ist sichergestellt, dass die Pflegemindestlohnkommission einen Minimalbetrag festsetzt, falls eine tarifliche Einigung nicht rechtzeitig zustande kommt oder scheitert. 

Die Pflegeeinrichtungen der Diakonie fühlen sich aufgrund ihres christlichen Selbstverständnisses zu einer hochwertigen Pflege verpflichtet. Angemessene Löhne und faire Arbeitsbedingungen sind dafür unabdingbar. Entsprechend zeichnen sich die Einrichtungen der Diakonie durch eine hohe Bindung an kollektive Tarife aus und setzen in der Branche Maßstäbe. In der Diakonie sind bundesweit rund 180.000 Mitarbeitende in der stationären und teilstationären Pflege von kranken, alten und behinderten Menschen beschäftigt."


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Fördermittel gewinnen für gemeinnützige Organisationen

Die Diakonie Deutschland unterstützt ein Weiterbildungsangebot zur Qualitfizierung von Mitarbeitenden aus gemeinnützigen Organisationen und Berater/-innen für den Non-Profit-Bereich, die die Fördermittelakquise zuständig sind.

Die Einbindung von Drittmitteln für die Finanzierung der Arbeit in der Diakonie hat in den letzten Jahren weiter an Bedeutung gewonnen. Die Vielzahl der Mittelquellen und die daraus abzuleitenden Vorgehensweisen stellen viele Einrichtungen vor Herausforderungen, die eine gut informierte Arbeits- und Entscheidungsgrundlage erfordern.

Auf diese Herausforderungen ausgerichtet, ist ein berufsbegleitender Lehrgang mit Schwerpunkt „Fördermittelgewinnung für gemeinnützige Organisationen“.  Der Lehrgang richtet sich an berufserfahrene Mitarbeitende aus gemeinnützigen Organisationen und Berater/-innen für den Non-Profit-Bereich, die sich für den Verantwortungsbereich Fördermittelakquise fundiert und praxisorientiert qualifizieren möchten.

Ziele und Beschreibung des Lehrgangs „Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen (FLA)"

Die Qualifizierung für berufserfahrene Fachkräfte wird in Form des integrierten Lernens (Blended Learning) über einen Zeitraum von 12 Monaten angeboten. Es gibt sowohl Präsenzphasen als auch Selbstlernphasen. Das notwendige Grundlagenwissen wird in Form von lehrgangsbegleitenden Online-Schulungsmodulen vermittelt. Die Lehrgangsteilnehmer können das Gelernte in betreuten Hausaufgaben vertiefen. Der wöchentliche Lernaufwand dafür beträgt ca. 2 Stunden.

Die Präsenzphasen werden in vier Schulungsblöcken mit einer Dauer von je 3 Tagen organisiert. In den Präsenzphasen steht das praktische Anwenden der vermittelten Fachkompetenzen in Form von Einzel- und Gruppenarbeiten und Case Studies im Mittelpunkt. Referenten aus verschiedenen Bereichen geben dabei Einblick in die praktische Arbeit der Fördermittelakquise.

Träger des Lehrgangs ist die Förderlotse Akademie, welche unter dem Dach von Förderlotse Torsten Schmotz auftritt. Offizieller Kooperationspartner ist die Diakonie Hessen. Teilnehmende können nach entsprechenden Prüfungsleistungen ein qualifiziertes Zertifikat mit dem Titel „Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen der Förderlotse Akademie (FLA)“ erhalten.

Teilnahmebedingungen

Der erste Jahrgang der Qualifizierung startet am 1. April 2019. Die Lehrgangsgruppe umfasst maximal 18 Personen. Ab sofort kann man sich für den Lehrgang bewerben.

Alle weiteren Informationen zu den genauen Zielen und Zielgruppen, den inhaltlichen Schwerpunkten, dem Dozententeam, den Studiengebühren und Terminen finden Sie auf: www.fl-akademie.info.

Kontakt

Ansprechpartner in der Diakonie Hessen ist:

Bernd Kreh
Abteilungsleitung
Förderwesen, Fundraising und Stiftungen

Diakonie Hessen
Ederstraße 12, 60486 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 79 47 6240

www.diakonie-hessen.de


Ihr Ansprechpartner Ihr Ansprechpartner

Dr. Jörg Kruttschnitt

Vorstand Finanzen, Personal, Organisation, Recht Wirtschaft

Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.

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