Fachinformationen aus dem Bundesverband

Expertise aus den Abteilungen der Diakonie Deutschland

Die Zentren und Bereiche nutzen eigene Sites, um ihre Themen und Projekte öffentlich und/oder nur ausgewählten Personen zugänglich zu machen.

Die wichtigsten aktuellen Informationen werden auf der Startseite des Extranets gebündelt.Weitere Beiträge können mittel- und langfristig über die leistungsstarke Suche recherchiert werden. 

Gruppen und Gremien der Diakonie Deutschland

Zur Unterstützung und Dokumentation von Projekten oder der Gremienarbeit hat die Diakonie Deutschland ihren Mitarbeitenden Teambereiche bereitgestellt, über die die interne Kommunikation mit ausgewählten Mitgliedern stattfindet. Verantwortlich für die Teambereiche ist jeweils der/die Fachverantwortliche.

Das Wissensportal

Die Plattform Wissensportal ist nicht nur die Basis für das Extranet der Diakonie Deutschland, sondern wird auch von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen aus den Verbänden und Einrichtungen der Diakonie genutzt: Sie können hier Dokumente hochladen, Blogbeiträge schreiben oder einen eigenen Teambereich beantragen. 

Voraussetzung für die umfassende Nutzung des Wissensportals ist ein eigenes Konto

Erst nach Anmeldung, ggf, auch Freischaltung als Mitglied eines Teambereichs mit den entsprechenden Rollen, sind die gesuchten Beiträge sichtbar. Auch die verschiedenen Apps und Funktionen sind nur mit den entsprechenden Rechten nutzbar. 

Zurück

Corona hat die Situation armer Kinder verschärft

Eine neue Analyse der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass der Alltag von mehr als einem Fünftel aller Kinder in Deutschland nach wie vor von Armut überschattet ist und sich die Situation armer Kinder durch die Corona- Krise weiter verschärfen wird.

Dazu sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland:

"Familien, die von Armut betroffen sind, brauchen einfachere und direktere Hilfen. Familien nach dem Prinzip 'Gießkanne' zu fördern ist der falsche Weg. Es ist höchste Zeit, eine einheitliche finanzielle Kinder-Grundförderung einzuführen, die das Existenzminimum aller Kinder abdeckt. Das Nebeneinander aus Kindergeld, Kinderfreibetrag, Kinderzuschlag, Kinderregelsätzen und Pauschalen des Bildungs- und Teilhabepakets ist zu kompliziert, für die Familien undurchschaubar und ungerecht."

Neben dieser individuellen, finanziellen Unterstützung muss -  so  Loheide - aber auch in den Kommunen in  eine bessere Infrastruktur für Kinder und Familien investiert werden. Dazu zählten die Ganztagsbetreuung, kostengünstige Freizeitangebote und ein für einkommensarme Familien kostenfreies Schulmittagessen. "Nur so lässt sich Kinderarmut dauerhaft eindämmen", sagt Loheide.

In den vergangenen Jahren wurde bereits einiges unternommen, um die Situation armer Kinder zu verbessern. Beispiele dafür sind der Ausbau der Kindertagesbetreuung, das Starke-Familien-Gesetz auf kommunaler Ebenen oder die 150-Euro-Pauschale für digitale Teilhabe. Loheide mahnt, in den Anstrengungen nicht nachzulassen: "Die Corona-Krise zeigt überdeutlich, dass diese Schritte noch nicht ausreichen, um die Lage armer Kinder dauerhaft und spürbar zu verbessern."