Diakonie Deutschland - Sitz des Bundesverbandes in Berlin

Fachinformationen aus der Diakonie Deutschland

Zentren und Bereiche der Diakonie Deutschland wie auch Projekt- und Arbeitsgruppen und Gremien nutzen Teambereiche für die verbandsinterne Kommunikation.

Das Extranet der Diakonie Deutschland bündelt diese Fachinformationen aus den verschiedenen Arbeitsbereichen.

In den meisten Fällen ist eine Anmeldung und Freischaltung notwendig. Bitte wenden Sie sich dazu jeweils an die entsprechender Teambereichs-Administration.

Verantwortlich für diesen Teambereich

Diakonie Deutschland, Zentrum Kommunikation
Kontakt: Anne Grupp


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Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder

Die Grundlage für den Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ist durch die im Konjunkturpaket aufgestockte Investitionssumme von 3,5 Mrd. Euro gelegt. Mit anderen Verbänden zusammeen mahnt die Diakonie, jetzt dabei die Qualität nicht zu vernachlässigen.

"Der flächendeckende Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ist dringend erforderlich. Eile ist geboten, um zum kommenden Schuljahr für alle Kinder ein verlässliches Angebot vorzuhalten. Es darf aber nicht allein um die Quantität gehen. Vor allem muss die Qualität der Angebote stimmen", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.

"Damit Ganztagsangebote zu mehr Bildungsgerechtigkeit und einer besseren Teilhabe von Kindern beitragen können, muss in Qualität investiert werden! Dazu gehören in der Jugendhilfe gut ausgebildete Fachkräfte und adäquate Räumlichkeiten. Ein gemeinsames Konzept von Schule und Jugendhilfe ist ebenso wichtig, wie eine solide Finanzierung", so Loheide weiter.

Deshalb unterstützt die Diakonie die gemeinsame Erklärung von AWO und GEW, "Für einen guten Ganztag im Grundschulalter - Rechtsanspruch muss für Kinder, Eltern und Beschäftigte ein Erfolg werden!". Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, in den Verhandlungen mit den Ländern auf verbindliche Regelungen zur Qualität für den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zu dringen.

Erklärung von AWO und GEW