Fachinformationen aus dem Bundesverband

Expertise aus den Abteilungen der Diakonie Deutschland

Die Zentren und Bereiche nutzen eigene Sites, um ihre Themen und Projekte öffentlich und/oder nur ausgewählten Personen zugänglich zu machen.

Die wichtigsten aktuellen Informationen werden auf der Startseite des Extranets gebündelt.Weitere Beiträge können mittel- und langfristig über die leistungsstarke Suche recherchiert werden. 

Gruppen und Gremien der Diakonie Deutschland

Zur Unterstützung und Dokumentation von Projekten oder der Gremienarbeit hat die Diakonie Deutschland ihren Mitarbeitenden Teambereiche bereitgestellt, über die die interne Kommunikation mit ausgewählten Mitgliedern stattfindet. Verantwortlich für die Teambereiche ist jeweils der/die Fachverantwortliche.

Das Wissensportal

Die Plattform Wissensportal ist nicht nur die Basis für das Extranet der Diakonie Deutschland, sondern wird auch von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen aus den Verbänden und Einrichtungen der Diakonie genutzt: Sie können hier Dokumente hochladen, Blogbeiträge schreiben oder einen eigenen Teambereich beantragen. 

Voraussetzung für die umfassende Nutzung des Wissensportals ist ein eigenes Konto

Erst nach Anmeldung, ggf, auch Freischaltung als Mitglied eines Teambereichs mit den entsprechenden Rollen, sind die gesuchten Beiträge sichtbar. Auch die verschiedenen Apps und Funktionen sind nur mit den entsprechenden Rechten nutzbar. 

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Aufnahme Asylsuchender aus Griechenland "Hilfsbereitschaft nutzen - Humanität ermöglichen!"

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie äußert sich zur Weigerung von Innenminister Seehofer, die Aufnahme von besonders Schutzbedürftigen aus den griechischen Flüchtlingslagern fortzuführen:

"Die Entscheidung Seehofers ist ein Armutszeugnis für die Politik und ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich dafür einsetzen, die Menschen aus den desaströsen Zuständen in den Lagern zu holen. Auch wenn der Bundesregierung während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft Zurückhaltung auferlegt ist, darf dies nicht dazu führen, dass die Einhaltung von menschenrechtswürdigen Zuständen torpediert wird. Bundesländer und Kommunen haben sofortige Kapazität für mehrere Tausend Asylsuchende von den griechischen Inseln signalisiert, damit ihr Asylgesuch geprüft und sie menschenwürdig aufgenommen werden können. Es wäre grotesk und beschämend, wenn diese Hilfsbereitschaft aus formellen Gründen ins Leere läuft. Es ist eine große Chance, dass viele Kommunen und Bundesländer Verantwortung übernehmen wollen.

Dass Bund und Länder gut zusammenarbeiten können, wenn es darauf ankommt, wurde durch die Aufnahme von 928 kranken Kindern und Jugendlichen und ihren Familien im Juli und August bewiesen. Das Bundesprogramm muss ausgeweitet werden, an dem sich die Länder freiwillig beteiligen können. Es ist kein 'nationaler Alleingang', wenn Deutschland mehr Asylsuchende aus Griechenland aufnimmt. Ein Dutzend EU-Staaten praktizieren derzeit dasselbe, ausgehend von einer deutsch- französischen Initiative. Wir können mit der Hilfe nicht auf einen ungewissen Durchbruch in den Verhandlungen zu einem gemeinsamen EU-Asylsystem in einigen Monaten warten."

Weitere Informationen:

Sieben Vorschläge für eine zukunftsfähige Flüchtlingspolitik