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Corona-Wiki der Diakonie Deutschland

Die Informationen überstürzen sich und es wird immer schwieriger, in der Flut von Wichtigem und Unwichtigem, Wahrem und Phantasierten, Allgemeinem und sehr Spezifischem das zu finden, was man braucht. Deshalb versuchen wir in der Diakonie Deutschland zu bündeln:

Websites und Social media (öffentlich)

Damit diese Übersicht laufend aktuell und nützlich bleibt, bitten wir die Kollegen und Kolleginnen aus den Verbänden und Einrichtungen um Zusendung von Infos und Materialien an unsere Online-Redaktion.

Rundschreiben des Vorstands der Diakonie Deutschland an die Mitglieder (geschützt)

Der Vorstand versendet regelmäßig Rundschreiben mit Hinweisen auf die neuesten und wichtigsten Entwicklungen an einen ausgewählten Personenkreis. Diese Rundschreiben samt Anlagen werden hier gespeichert und können von angemeldeten Portalbenutzern gelesen werden.

Fachinformationen (teilweise geschützt)

  • Für die Fachöffentlichkeit bietet das Zentrum Gesundheit, Rehabilitation und Pflege eine Dokumentsammlung an, die umfassend und gut sortiert, teilweise auch nur freigeschalteten Mitgliedern, alles anzeigt, was zu Covid 19 wissenswert ist. Ansprechpartnerin ist Erika Stempfle. 
  • Für die Kolleg*innen aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Diakonie gibt es im verbandsinternen Teambereich des Zentrums Kommunikation auf der Corona-Seite weitere (teilweise passwortgeschützte) Materialien und Nachrichten sowie eine Lesezeichensammlung, z.B. mit den Corona-Seiten aus Diakonie und Kirche bzw. Videos und Audios. Damit auch dort alles möglichst aktuell und umfassend ist, schicken Sie uns bitte Ihre Infos. Ansprechpartnerin: Anne Grupp

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Angekündigte Aufnahme von 50 Flüchtlingskindern aus Griechenland kann nur der Anfang sein

Diakonie-Zitat, Berlin, den 8. April 2020

Die Bundesregierung will in der kommenden Woche 50 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln aufnehmen. Die Aufnahme soll heute im Bundeskabinett beschlossen werden.

Dazu erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie:
"Es ist erfreulich, dass die Bundesregierung nach einer Initiative von gut 50 Bundestagsabgeordneten der CDU-Fraktion signalisiert hat, 50 Flüchtlingskinder aus griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen. Dies kann aber allenfalls ein Anfang sein. Ein Ausbruch von Covid-19 in den griechischen Elendslagern auf den Inseln ohne Zugang zu medizinischer Versorgung wäre eine humanitäre Katastrophe -  um diese noch zu verhindern, müssen Deutschland und die EU jetzt handeln und wesentlich mehr Menschen direkt von den Inseln ausfliegen. Zwei Lager auf dem Festland sind bereits betroffen, die Evakuierung dorthin ist keine Option mehr.
Den Menschen, die teils seit Monaten unter menschenunwürdigen Bedingungen in den Lagern leben, läuft die Zeit davon. Wie so oft werden die Schwächsten am stärksten leiden - und dies sind leider zumeist die Kinder und Alten. Wenn wir es als 500 Millionen Europäer auch nach wochenlangen Verhandlungen zusammen nicht schaffen, Elendslager auf unserem Territorium zum Schutz vor Corona aufzulösen, verraten wir selbst unsere eigenen europäischen Werte und Menschenrechte. Die von Deutschland für 2020 zugesagten Resettlement-Aufnahmen werden bedauerlicherweise vorerst nicht mehr stattfinden. Dann sollten wir die freiwerdenden Kapazitäten jetzt für die sofortige Evakuierung der griechischen Hotspots nutzen." 


Zehn EU-Länder haben in einer "Koalition der Willigen" vereinbart, gemeinsam bis zu 1600 Flüchtlingskinder aufzunehmen. Bisher hat nur Luxemburg konkrete Pläne dafür vorgelegt, das Bundesinnenministerium will nun zunächst mit 50 Kindern folgen. In Deutschland haben Wohlfahrtsorganisationen wie die Diakonie und viele Kommunen schon vor Wochen ihre Bereitschaft signalisiert, die Flüchtlinge sofort aufnehmen zu können. Auch das Erstaufnahmelager Friedland hat wegen der coronabedingten Aussetzung der Resettlement-Aufnahmen aus Libanon, Jordanien, Ägypten, Kenia, Niger und Türkei Kapazitäten frei.

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