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Thema: Engagement, Demokratie und Zivilgesellschaft

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Prostituierte beraten und unterstützen: neue Broschüre „Rechte stärken – Respekt zeigen“

In Deutschland finden sehr kontrovers geführte Diskussionen über den Umgang mit Prostitution statt. Die Verteidigung der individuellen Rechte wie die persönliche Freiheit, das Recht auf freie Berufswahl und die Anerkennung der sexuellen Dienstleistungen als gesellschaftliche Realität auf der einen Seite und die Forderung nach Abschaffung und Verbot der Prostitution als menschenunwürdige, ausbeuterische Praxis auf der anderen Seite stehen einander gegenüber. Unabhängig von der eingenommenen Perspektive gilt, dass sich Politik und Gesellschaft der Personengruppe der Prostituierten stärker, respektvoller und weniger diskriminierend zuwenden und öffnen müssen.

Seit Jahrzehnten leistet die Diakonie – als fester Bestandteil in den Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit der Diakonie – Beratung und Unterstützung für Menschen in der Prostitution. Ziel ist es, die soziale Situation von Prostituierten zu verbessern, indem ihre Rechte gestärkt werden.

Weil die Durchsetzung der bestehenden Gesetze maßgeblich von den Ressourcen und der Sensibilisierung der Strafverfolgungsbehörden abhängen, muss hier investiert werden. Ebenfalls müssen flächendeckend Fachberatungsstellen für Prostituierte zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehört auch ein verbesserter Opferschutz bei Menschenhandel, sowie der Ausbau der Gesundheitsversorgung und Prävention.

Warum sich die Diakonie Deutschland für mehr Beratung und Unterstützung von Prostituierten einsetzt, erklärt diese Broschüre.