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Ethische Konflikte in Zeiten von Corona

Corona hat politisch Verantwortliche zu Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und zur Verhinderung eines Zusammenbruchs des Gesundheitssystems veranlasst, die das Leben, wie wir es gewohnt sind, aus der Bahn geworfen haben – bis hin zu massiven Einschränkungen von Grundrechten.

Für die Diakonie hat das bedeutet, Maßnahmen umzusetzen zu müssen, die ihrem Ethos und ihrer Grundhaltung zuwiderlaufen. Selbstbestimmung, Inklusion und Teilhabe als zentrale Prinzipien diakonischer Arbeit mussten in den Hintergrund treten.

Die verschiedenen Maßnahmen werden nun schrittweise gelockert. Einschränkungen, Sicherheitsmaßnahmen, Abstandsgebote, Hygienevorschriften bleiben. Damit steigt die Verantwortung und verschärfen sich die ethischen Dilemmata, mit denen die Diakonie, ihre Einrichtungen und Mitarbeiter/innen konfrontiert sind.

Ein neues Argumentarium des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie Österreich will Orientierung zur ethischen Urteilsbildung geben – eine kleine Hilfe in einer schwierigen und komplexen Situation.