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Diakonie startet Kampagne gegen soziale Ausgrenzung

Berlin, 10. Januar 2018 Den Unerhörten in dieser Gesellschaft eine Stimme und ein Gesicht geben, will die neue Diakonie-Kampagne "Unerhört!". Ab Januar schafft die Diakonie Deutschland damit eine Plattform für eine öffentliche Debatte gegen Ausgrenzung und für mehr soziale Teilhabe.

"Mit unserer neuen Kampagne geben wir Menschen eine Stimme, die sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt fühlen: den Obdachlosen, Flüchtlingen, Homosexuellen, Hartz-IV-Empfängern, Alten und vielen anderen Gruppen. Wir treten damit ein für eine offene, lebendige und vielfältige Gesellschaft", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie heute in Berlin. "Dabei spielen wir ganz bewusst mit der Doppeldeutigkeit des Begriffs, Unerhört!'. Er soll provozieren und den Blick auf Menschen am Rande der Gesellschaft lenken, die sich unerhört fühlen", betont Lilie. "Unsere eindeutige Antwort heißt: Zuhören! Der Anfang aller diakonischen Arbeit ist das Zuhören, die vorbehaltlose Zuwendung." Mit der Kampagne wolle die Diakonie aufrütteln und eine Diskussion anstoßen über soziale Teilhabe und das Miteinander in der Gesellschaft.

Der Diakonie-Präsident sieht in der ganzen Gesellschaft einen Bedarf, stärker einander zuzuhören. "Und das bedeutet ausdrücklich nicht immer nur Zustimmung, sondern auch, den Weg eines strittigen Diskurses zu gehen", so Lilie weiter.

Die auf drei Jahre angelegte Kampagne "Unerhört!" ist eine integrierte Kommunikationskampagne, die nicht nur über Außenwerbung verbreitet wird, sondern  auch  über Dialogveranstaltungen,  Aktionen, Social Media und im Internet. Im Rahmen der Kampagne, die mit den Plakaten "Unerhört! Diese Obdachlosen!" und "Unerhört! Diese Flüchtlinge!" startet, erzählen Unerhörte ihre Geschichte auf www.unerhört.de.

In seinem Blog schreibt Diakonie-Präsident Lilie, warum die Kampagne gerade jetzt notwendig ist: https://praesident.diakonie.de/2018/01/10/unerhoert-diese-obdachlosen/

Hier finden Sie eines der ersten Plakatmotive: Unerhört! Diese Obdachlosen!

 

Rückfragen und weitere Informationen

Stephan Röger, stellv. Pressesprecher
Pressestelle, Zentrum Kommunikation

Telefon +49 30 65211-1780 | Fax +49 30 65211-3780

E-Mail: pressestelle@diakonie.de



Achtung Baustelle! Achtung Baustelle!

Relaunch des Wissensportal 2019

Das Wissensportal, das als digitaler Raum für die Verbandskommunikation der Diakonie seit 2005 genutzt wird, ist in die Jahre gekommen.

Wie bei einem alten Haus fällt das zuerst bei der Fassade auf, die einen neuen Anstrich braucht. Und bei der Ausstattung, die nicht so funktioniert, wie man das heute erwartet. Ganz zu schweigen von dem Überflüssigen, von dem man sich doch schon so lange hatte trennen wollen, das aber immer noch im Weg liegt und stört.

Wir haben daher eine Sanierung geplant

Beim Relaunch werden in einem ersten Schritt die technische Basis erneuert (Migration auf die aktuelle Version der verwendeten Software, Liferay 7.1), das aktuelle Corporate Design übernommen und die Datenbanken bereinigt.

Mit dem zweiten Schritt (ab April) sollen die Funktionen, die noch nicht den Anforderungen der Nutzer entsprechen, peu à peu verbessert werden.

Was bedeutet das für Nutzerinnen und Nutzer des Wissensportals?

  • Wir fragen nach, ob Ihre Daten aktuell sind und Sie die Teambereiche, die Sie leiten, weiterhin benötigen. So wollen wir dafür sorgen, dass Daten aktuell  und von  Relevanz sind.
  • Die Änderungen, an denen bereits gearbeitet wird, werden Sie ab April sehen, d.h. das Portal wird sich optisch aber auch funktional anders darstellen als bisher.
  • Um Sie bei der Umstellung zu unterstützen, werden wir unsere FAQs Schritt für Schritt überarbeiten.

Weitere Infos und Kontakt

Ansprechpartnerin: Anne Grupp, anne.grupp@diakonie.de

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